ErgoGeflüster

ErgoGeflüster

Erwarten oder warten?

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS
Wie sprichst du mit dir, wenn du unter Druck stehst? In dieser Folge nimmt Melanie alltägliche Formulierungen unter die Lupe und lädt dich ein, ihre Wirkung bewusst wahrzunehmen. Das erwartet dich: - Warten und erwarten: Welche Wünsche und Bedürfnisse hinter einer ausbleibenden Nachricht stecken können. - „Ich muss“: Verpflichtungen erkennen und prüfen, was wirklich wichtig ist, warten kann oder sich abgeben lässt. - „Immer“, „nie“ und „eigentlich“: Wie pauschale Aussagen und versteckte Selbstvorwürfe den Blick verengen können. - Bedürfnisse aussprechen: Konkrete Bitten formulieren, statt darauf zu hoffen, dass andere Gedanken lesen. - „Ich kann das noch nicht“: Eine schwierige Situation benennen, ohne sie für endgültig zu erklären. Eine kleine Übung für deinen Alltag: 1. Nimm einen belastenden Gedanken wahr, zunächst ohne ihn zu verändern. 2. Frage dich, welche Gefühle dieser Satz in dir auslöst. 3. Suche eine Formulierung, die die Situation ernst nimmt und dir trotzdem Handlungsspielraum lässt. Aus „Ich muss das schaffen“ könnte werden: „Ich möchte diese Aufgabe bewältigen. Was brauche ich dafür?“ Wichtig: Erwartungen sind nicht grundsätzlich schlecht, und Bedürfnisse dürfen ernst genommen werden. Klarere Kommunikation garantiert keine bestimmte Reaktion des Gegenübers. Manchmal brauchst du auch keine neue Formulierung, sondern eine Pause oder Unterstützung.

Kommentare


Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.